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Silbertipps

Silber Info und Tipps

Sehr geehrte Kunden, wir stellen Ihnen hier detaillierte Informationen zum Thema Silber bereit.
Dieser Bereich wird immer mit neuen Silberthemen ergänzt.

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Silber Pflegen und Reinigen

Silberpflege: Unter Silberpflege versteht man das Entfernen der angelaufenen schwarzen braunen Schicht auf Silberteilen und Silberschmuck. Dieses „Anlaufen“ beruht auf der Bildung von Silbersulfid aus der Reaktion des Silbers mit Sauerstoff aus der Luft und dem in Spuren vorhandenen Schwefelwasserstoff.

Für die Reinigung von angelaufenen Silberteilen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

TIPP - Angelaufenes Silber mit Aluminiumfolie reinigen:
Geben Sie in eine Schüssel (keine Metallschüssel) 1 Liter heißes / kochendes Wasser und lösen darin 5 bis 6 Esslöffel Kochsalz (Natriumchlorid) auf. Dann tauchen Sie etwas locker zusammengeknüllte Alu-Folie hinein. Der angelaufene Silbergegenstand wird so hineingelegt dass er Kontakt zum Aluminium hat!
Die Silberoberfläche wird in kürzester Zeit wieder hell silbern. Es kann leicht nach faulen Eiern (Schwefelverbindungen) riechen. Die Aluminium-Folie wird dunkel matt.
Der Aufhelleffekt kann sich verstärken, wenn man die Lösung etwas mit Citronensäure oder Essigsäure verdünnt (keine Salzsäure).
Den Silbergegenstand unter warmen Wasser abspülen und mit einem weichen sauberen Tuch trocknen.

Mit Silberpflegetuch reinigen und polieren:
Silberputztücher sind mit Substanzen imprägniert, die geeignet sind, die angelaufene Schicht zu entfernen. Beim Putzen mit einem Silberputztuch wird der Belag durch chemische Reaktion mit dem Silberputzmittel abgetragen; das Tuch wird dabei schwarz und die Silberoberfläche wieder hell.

Feinsilber Info

Feinsilber Symbol: Ag
Feinsilber Ordnungszahl: 47
Feinsilber Schmelzpunkt: 962°C
Feinsilber Siedepunkt: 2.162 °C
Feinsilber Dichte: 10,5
Feinsilber Härte HV: 35 - 45

Silber ist das Metall mit dem hellsten Weiß und der besten Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität.
Das Feinsilber oxidiert nicht, geht aber eine Verbindung mit Schwefel ein.
Gegen Salzsäure ist Feinsilber unempfindlich, aber in konzentrierter heißer Schwefelsäure und Salpetersäure löst sich Feinsilber auf.
In Königswasser bildet das Feinsilber Silberchlorid und ist dadurch auch beständig.

Die Bezeichnung 999,9/000 bedeutet, dass mindestens 999,9 Teile reines Silber von 1000/1000 Promille sind. Auch genannt Feinsilber oder reines Silber.
Den Feingehalt 1000/000 Feinsilber gibt es nur theoretisch.
Dieses Feinsilber 999,9/000 wird in der Forschung, Elektrotechnik, Medizin, als Kolloidales Silber und gelegentlich für die Schmuckherstellung verwendet.

Feinsilberbarren, Feinsilbermünzen und andere Feinsilbergegenstände werden mit 999 oder 999,9 aufgeprägt / punziert.

Feinsilber 4N ist die Bezeichnung für 999,9 .

Silber 935/000

Bei der Silberlegierung bedeutet die Bezeichnung 935/000, dass 935 Teile reines Silber von 1000 sind und legiert ist mit 65 Teilen Kupfer von 1000.
Diese Silberlegierung ist ideal für die Schmuckherstellung, wird in der Forschung und Elektrotechnik verwendet.

Legierungs-Bezeichnung: 935/000
Schmelzintervall: 820°C bis 910°C
Dichte: 10,4
Silber Härte HV: 75 - 85

Stempelung von Schmuck aus Silber:

935/000 Silberschmuck, der mit einigen Lötungen hergestellt wurde sollte mit dem Stempel "925" geprägt werden.

Denn die Toleranzgrenze darf zehn Teile von Tausend nicht überschreiten, wenn der Gegenstand im ganzen eingeschmolzen wird. Da das Silberlot nur 400 bis 600 Teile reines Silber von 1000 enthält, sinkt der gesamte Feingehalt vom Silberschmuckstück.

Anleitung zum Silber löten


Das Löten von Silber 935/000 und 925/000 wird mit Hartlöten (Temperatur bis 900 °C) bezeichnet.

Sie brauchen an Lötwerkzeug und Lötzubehör:

- einen Lötbrenner der eine Temperatur bis ca. 900 °C erreicht,

- eine feuerfeste Lötunterlage wie z.B. eine Lötkohle mit Kasten,

- Flußmittel oder Hartlötpaste für den Temperaturbereich von ca. 550° - 800° C,

- Stück Silberlot hart mit der Arbeitstemperatur 710 °C für Neuanfertigung,

- Stück Silberlot mittel mit der Arbeitstemperatur 680 °C für weitere Lötungen und Umarbeitungen z.B. Ringgrößen Änderung,

- Stück Silberlot weich mit der Arbeitstemperatur 660 °C für Reparaturen z.B. Ketten löten,

- Kreuzlötpinzetten mit Wärmeschutzgriffen, mit diesen Pinzetten werden beim Löten die Schmuckteile fixiert (zwei bis drei sind hilfreich),

- 1 Spule Bindedraht Ø 0,35 um das Verrutschen während des Lötens zu verhindern. Es werden mit diesem Bindedraht die Silberteile fixiert. Vor allem beim zulöten von einem Bandring empfehlenswert.

- Lotschieber aus Titan mit Holzgriff als Wärmeschutz. An dem Titanstab bleibt das flüssige Silberlot nicht hängen. Beim Erhitzen schlägt das Flussmittel schon einmal Blasen und verschiebt dabei das Lotstück. So kann mit dem Titanstab das Lot während der Lötung an die Lötstelle geschoben werden.

- Beizmittel zum Entfernen von oxidierte Stellen und Reste von Flussmitteln. Ein ungefährliches Beizmittel ist eine 10% Alaun-Wasser-Lösung. Das Beizbad sollte eine Temperatur von annähernd 50 bis 60 °C haben und in einen Keramiktopf / Behälter angesetzt werden. Alaun ist in der Apotheke erhältlich.


Silber Löten, so wird es gemacht.

Die beim Löten zu verbindenden Silberteile müssen sauber und blank sein. Achten Sie beim Zusammenfügen der einzelnen Schmuckteile darauf, dass möglichst keine Spalten zu sehen sind. Fixieren Sie die Silberstücke mit den Kreuzlötpinzetten auf der Lötkohle. Decken Sie die Lötfugen mit dem Flussmittel ab, um die Fließfähigkeit des Lots zu gewährleisten. Ohne Flussmittel lässt sich Silber nicht löten. Legen Sie das Lot direkt an die Lötfuge und erwärmen Sie die Silberteile zunächst vorsichtig. Beim Erhitzen schlägt das Flussmittel schon einmal Blasen und verschiebt dabei das Lotstück. Mit dem Titanstab kann das Lot während der Lötung wieder an die Lötstelle geschoben werden. Erhitzen Sie das Silberwerkstück gleichmäßig mit wedelnder Flamme des Lötbrenners. Dann konzentrieren Sie die Hitze auf die Lötfuge mit dem Silberlot. Das Silberlot schießt in die Fuge. Wenn die Fuge noch Spalten ohne Silberlot aufweist sollte der Vorgang mit einem weiteren Lotstück wiederholt werden. Anschließend lassen Sie das Silberteil auf der Lötkohle abkühlen. Legen Sie das Silberteil in das Beizbad zum Entfernen von oxidierte Stellen und Reste von Flussmitteln. Zum Silberlöten gehört etwas Übung und Erfahrung, deshalb sollten sie einige Testlötungen durchführen.
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Gelingen in Ihrem kreativem Schaffen.

Silberverschlüsse mit Stahlfeder oder Magneten

Wenn Sie an einem Silberverschluss löten, müssen Sie darauf achten ob der Verschluss mit einer Stahlfeder oder Magneten versehen ist.
Eine Stahlfeder ist zum Beispiel bei Silberkarabinern, Silberfederringen, Kettenverbindern oder Silberbajonett verbaut.

Durch das erhitzen beim Löten wird die Stahlfeder ausgeglüht und verliert die Spannkraft.
Der Silberverschluss ist nicht mehr zu gebrauchen.
Wenn Sie nur eine eingehängte Silberöse zulöten, dann schützen Sie den Silberverschluss durch abdecken vor der Hitze.
Nach dem Löten dürfen Schmuckverschlüsse mit Eisenfedern nicht in eine schwefelsäurehaltige Beize kommen. Die Beize kippt (Rotfärbung der Schmuckoberfläche) und die Feder wird angegriffen.

Silberbajonett löten

Beim Silberbajonett kann mit einer Nadel und etwas Geschick die Stahlfeder heraus gezogen werden. Dann kann der Bajonettverschluss zum Beispiel an eine Silberkette gelötet werden.
Zum Schluss, wenn die Silberkette mit dem Verschluss fertig ist, wird die Stahlfeder wieder eingeschoben. Die Stahlfeder hält von selbst im Silberbajonett, ein kleines Tröpfchen Öl kann nicht schaden.

Löten von Magnetverschlüssen

Bei Löten von Magnetverschlüssen verliert der Magnet seinen Magnetismus und hat keine Anziehungskraft mehr. Deshalb sollten die Magneten heraus genommen werden.

Die sind meistens eingeklebt. Sie können durch ganz vorsichtiges Erhitzen (bis der Kleber flüssig wird und verbrennt) die Magnete heraus nehmen.
Nach dem Löten kleben Sie den Magneten mit unserem Schmuckkleber wieder ein. Achten Sie darauf die Magneten richtig herum einzusetzen, so dass diese sich anziehen und nicht abstoßen.

Unser Tipp für diese Silberverschlüssen

Unser Tipp: Vermeiden sie Lötungen an diesen Silberverschlüssen und hängen diese einfach mit stabilen ovalen Silberösen an Ihrer Kette ein. Ovale Silberösen haben die Fuge an der Ösenseite und halten dadurch besser.

Silberringe schmieden

Sie benötigen einen Ringriegel, einen Ziselierhammer und einen Bandring aus Silber.

Den Silberring können Sie aus einem Silberblechstreifen biegen und zulöten.

Sie stecken den Bandring auf den Ringriegel und legen ihn auf die Kante der stabilen Werkbank oder Schmiedestamm.

Nun schlagen Sie mit der runden Seite vom Ziselierhammer gleichmäßig auf den Silberring.

Jeder Schlag hinterlässt eine kleine Delle in der Ringoberfläche.

Wenn der Ring rundum mit dem Hammerschlag verziert ist, ist er fertig.

Durch das Schmieden wird der Bandring etwas in der Materialstärke dünner aber der Innendurchmesser / die Ringgröße leicht größer.

Es ist von Vorteil, wenn der Ring und das Schmiedewerkzeug poliert ist, die Oberfläche bleibt dann sauber und poliert.

Beim Schmieden wird das Silber härter und dadurch stabiler.

Dieser Bandring wurde mit der Finne vom Bretthammer bearbeitet.

Sie können auch Armreifen, Silberanhänger oder z.B. Halbkugel für Ohrhänger mit dem Hammerschlag gestalten.

Wenn ein Silberdraht oder Silberblech zu hart ist, sich schwer biegen, ziehen oder verformen läßt, kann Silber weichgeglüht werden.
Dazu legen Sie Ihr Silberteil auf einen feuerfesten Untergrund (z.B. Lötkohle).
Mit einem Gasbrenner erhitzen sie das Silber vorsichtig und gleichmäßig bis es leicht dunkelrot aufglüht.
Mit einer Lötpinzette schrecken sie das heiße Silberstück, zum Beispiel in einer Schüssel mit Wasser, ab.
Nun ist das Silber wieder weich und kann weiter verarbeitet werden.

Silberdraht dünner ziehen

Mit diesem Zieheisen können Sie Ihren Silberdraht auf den gewünschten Durchmesser ziehen. Das Zieheisen hat 20 Ziehlöcher. Abgestuft von Ø 2,0 mm bis 0,5 mm.
Dazu spannen Sie das Zieheisen in einen Schraubstock mit geschützten Backen.
Der Silberdraht wird mit einer Feile angespitzt, so dass auf der anderen Seite des Zieheisens der Silberdraht ein Stück, ca. 1cm, herausschaut.
Damit der Draht schön glatt und blank bleibt wird er mit Wachs (Kerzenwachs, Bienenwachs) eingerieben.
Nun wird das herausschauende Silberdrahtstück mit einer Zange gegriffen und durchgezogen.
Um den gewünschten Durchmesser zu erreichen wiederholen Sie diesen Arbeitsschritt im nächst kleineren Loch. Der Silberdraht wird durch das Ziehen warm.
Der Draht wird durch diese Verformung härter und sollte vor dem letzte Loch noch einmal weichgeglüht werden. So hat der Silberdraht eine optimale Härte für die weitere Verarbeitung.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Gelingen in Ihrem kreativem Schaffen.

Wir sind ein Goldschmiede Meisterbetrieb und garantieren für die Echtheit und Reinheit von dem uns gelieferten Silber. Das Silber hat mindestens den angegebenen Feingehalt des Silber.

Die Bezeichnung 999,9/000 bedeutet, dass mindestens 999,9... Teile reines Silber von 1000 Teilen (4N bedeutet 4 Neunen, also 999,9... Teile von 1000).

Die Bezeichnung 935/000 bedeutet, dass 935 Teile reines Silber von 1000 sind und legiert ist mit 65 Teilen Kupfer von 1000.

Die Bezeichnung 925/000 bedeutet, dass 925 Teile reines Silber von 1000 sind und legiert ist mit 75 Teilen Kupfer von 1000.

Gesetz über den Feingehalt von Gold- und Silberwaren

Hier finden Sie die Deutschen Gesetzbestimmungen , über Gold und Silberwaren (z.B. Schmuck, Anlagebarren und Münzen), mit den Änderungen vom 24.03.1934 (BGBl. S. 240), 24.05.1968 (BGBl. S. 503), 02.03.1974 (BGBl. S. 469), 12.03.1976 (BGBl. S. 513) und 10.11.2001 (BGBl. S. 2992, 2997)

Vom 16. Juli 1884, Reichsgesetzbl. S. 120
(BGBl. III 7142-1)

§ 1 Feingehalt
Gold- und Silberwaren dürfen zu jedem Feingehalt angefertigt und feilgehalten werden. Die Angabe des Feingehalts auf denselben ist nur nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen gestattet.

§ 2 Angabe des Feingehalts auf Geräten

1. Auf goldenen Geräten darf der Feingehalt nur in 585 oder mehr Tausendteilen, auf silbernen Geräten nur in 800 oder mehr Tausendteilen angegeben werden.
2. Der wirkliche Feingehalt darf weder im Ganzen der Ware noch auch in deren einzelnen Bestandteilen bei goldenen Geräten mehr als fünf, bei silbernen Geräten mehr als acht Tausendteile unter dem angegebenen Feingehalt bleiben. Vorbehaltlich dieser Abweichung muß der Gegenstand im Ganzen und mit der Lötung eingeschmolzen den angegebenen Feingehalt haben.

§ 3 Stempelzeichen
Die Angabe des Feingehalts auf goldenen und silbernen Geräten geschieht durch ein Stempelzeichen, welches die Zahl der Tausendteile und die Firma des Geschäfts, für welches die Stempelung bewirkt ist, kenntlich macht. Die Form des Stempelzeichens wird durch den Bundesrat bestimmt.

§ 4 Uhrgehäuse
Goldene und silberne Uhrgehäuse unterliegen den Bestimmungen des § 2 Abs. 2 und des § 5 Abs. 1 und 3.

§ 5 Stempelung von Schmucksachen

1. Schmucksachen von Gold und Silber dürfen in jedem Feingehalt gestempelt werden und ist in diesem Falle der letztere in Tausendteilen anzugeben.
2. Die Fehlergrenze darf zehn Tausendteile nicht überschreiten, wenn der Gegenstand im ganzen eingeschmolzen wird.
3. Das vom Bundesrat gemäß § 3 bestimmte Stempelzeichen darf auf Schmucksachen von Gold und Silber nicht angebracht werden.

§ 6 Eingeführte Gold- und Silberwaren
Aus dem Ausland eingeführte Gold– und Silberwaren, deren Feingehalt durch eine diesem Gesetz nicht entsprechende Bezeichnung angegeben ist, dürfen nur dann feilgehalten werden, wenn sie außerdem mit einem Stempelzeichen nach Maßgabe dieses Gesetzes versehen sind.

§ 7 Haftung für die Richtigkeit des angegebenen Feingehalts
Für die Richtigkeit des angegebenen Feingehalts haftet der Verkäufer der Ware. Ist deren Stempelung im Inland erfolgt, so haftet gleich dem Verkäufer der Inhaber des Geschäfts, für welches die Stempelung erfolgt ist.

§ 8 Mit anderen metallischen Stoffen ausgefüllte Gold- und Silberwaren

1. Auf Gold- und Silberwaren, welche mit anderen metallischen Stoffen ausgefüllt sind, darf der Feingehalt nicht angegeben werden.
2. Dasselbe gilt von Gold- und Silberwaren, mit welchen aus anderen Metallen bestehende Verstärkungsvorrichtungen metallisch verbunden sind.
3. Bei der Ermittlung des Feingehalts bleiben alle von dem zu stempelnden Metall verschiedenen, äußerlich als solche erkennbaren Metalle außer Betracht, welche:
* zur Verziehrung der Ware dienen
* zur Herstellung mechanischer Vorrichtungen erforderlich sind
* als Verstärkungsvorrichtungen ohne metallische Verbindung sich darstellen

§ 9 Ordnungswidrigkeiten

1. Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig Gold- oder Silberwaren, welche nach diesem Gesetz mit einer Angabe des Feingehalts nicht versehen sein dürfen, mit einer solchen Angabe versieht. Gold- oder Silberwaren, welche nach diesem Gesetz mit einer Angabe des Feingehalts versehen sein dürfen, mit einer anderen, als nach diesem Gesetz zulässigen Feingehaltsangabe versieht. Gold- oder silberähnliche Waren mit einem durch dieses Gesetz vorgesehenem Stempelzeichen oder mit einem Stempelzeichen versieht, welches nach diesem Gesetz als Feingehaltsbezeichnung für Gold- und Silberwaren nicht zulässig ist;
Waren feilhält, welche mit einer gegen die Bestimmungen dieses Gesetzes verstoßenden Bezeichnung versehen sind.
2. Die Vorschriften des Absatzes 1 Nr. 3 und 4 gelten nicht für versilberte Bestecke und andere Tafelgräte, die mit einem die Niederschlagsmenge des Feinsilbers angebenden Zahlenstempel versehen werden.
3. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden.
4. Gegenstände, auf die sich diese Ordnungswidrigkeit bezieht, können eingezogen werden.

§ 10 Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1888 in Kraft. An demselben Tage treten alle landesrechtlichen Bestimmungen über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren außer Kraft.

Bücher für Silberschmiede und Goldschmiede

Fachbücher für die Schmuckherstellung und zum Schmuck basteln.
In den Schmuckbüchern finden Sie traditionelle und moderne Techniken der Schmuckherstellung, vom einfachen Silber-Drahtbiegen über das Silberlöten, Giessen, Gravieren, Prägen, oder Ziselieren bis zu technisch anspruchsvollen Techniken wie dem Einsetzen von Steinen in Silberfassungen.